Erfolg?

In Interviews oder bei Veranstaltungen wird man Hin und Wieder gefragt, was denn so die größten Erfolge von einem Selbst bei einem Poetry Slam waren. Mir fällt das immer wieder sehr schwer zu beantworten, weil ich den (oder meinen) Erfolg nicht an Platzierungen bei den Wettbewerben bemesse. Früher schon, klar, da sind die meisten Poet*innen geil darauf.
Es ist toll, wenn ich das Publikum fordere oder überrasche, aber den persönlich krassesten Kick erfahre ich, wenn einem beim Schreiben selbst klar wird, dass auf dem leeren Blatt Papier genau das entsteht, was man sich über Wochen hin überlegt hat, jeder Gedanke zu einem perfekten Satz wird, unabhängig, wie der fertige Text dann auf der Bühne funktioniert.
Deswegen möchte ich euch einen dieser Texte, zugegeben schon ein alter „Klassiker“, hier präsentieren. Viel Spaß dabei!

Sevi Agostini – Meine Kindheit in fünf Minuten